Prüfungsangst tritt häufig
bei Übergängen auf:
- Klassenwechsel
- Eintritt in die Oberstufe
- Übertritt ins Gymnasium
Mit dem Wechsel verändert sich der Beziehungsrahmen:
- Zuvor «grosser Fisch im kleinen Teich»
- Neu «kleiner Fisch im grossen Teich»
Plötzlich:
- Leistungsstärkere oder gleich starke Vergleichsgruppen
- Andere Normen und Erwartungen
- Mehr Wettbewerb und Leistungsdichte
In manchen Fällen bleibt die Leistung stabil, reicht im neuen Umfeld jedoch nicht mehr aus, um weiterhin zu den Besten zu gehören.
Das bedeutet nicht, dass ein Kind «schlecht» ist, sondern dass die
Anforderungen gestiegen sind und bisherige Strategien nicht mehr genügen.
→ Nicht das Kind verändert sich grundlegend, sondern der Anspruch. Ohne stabiles Selbstwertgefühl und gezielte Strategien kann dies Prüfungsangst begünstigen.